Ein Tier aus dem Tierschutzverein

Schön, dass Sie sich für ein Tier aus dem Tierschutz interessieren. Wenn es zur Vermittlung kommt, tun Sie gleich zwei mal ein gutes Werk. Zum einen verhelfen Sie einem Tier zu einer schönen und besseren Zukunft, zum anderen unterstützen Sie unsere Vereinsarbeit, weil wir mit der anfallenden Schutzgebühr wieder anderen Tieren helfen können.

 

Wie funktioniert eine Vermittlung über den TschV

In der Regel bewerben Sie sich mittels Selbstauskunft [247 KB] , die uns einen kleinen Einblick gibt, was das künftige "Familienmitglied" bei Ihnen erwartet. Wohnung, Garten, Kleinkinder, wieviel Zeit Sie für das Tier haben, ob es noch andere Tiere gibt?

Da wir unseren Schützlingen ersparen wollen, dass sie unnötig noch mehr gestresst werden, weil sie aus irgendwelchen Gründen wieder zurückkommen, schauen wir genau hin, bevor wir ein Tier vermitteln. Wir werden Sie bei einem Besuch bei Ihnen zuhause ausführlich über das Tier informieren, beraten und uns von Ihren Angaben überzeugen. Das nennen wir dann Vorkontrolle. Oft empfehlen wir, dass Sie mit der Familie nochmal in Ruhe über den Neuankömmling beratschlagen und eine Nacht darüber schlafen, da es nicht selten der Fall ist, dass man hier eine Entscheidung für 15 - 20 Jahre trifft und sich ein Leben mit Tier grundsätzlich ändert.

Wenn die Entscheidung dann zugunsten des Tieres getroffen worden ist, schließen Sie mit uns einen Schutzvertrag ab, in dem der Schutz des Tieres garantiert werden soll und die Zahlung der Schutzgebühr geregelt ist. Da Sie bei uns kein Tier kaufen können wie Ware im Kaufhaus, versteht es sich von selbst, dass es auch keine "Geld-Zurück-Garantie" bei "Nichtgefallen" gibt. Die Schutzgebühr bleibt in jedem Fall beim Verein und kommt den Tieren zugute.

Ist das Tier dann bei Ihnen eingezogen, lassen wir Sie damit nicht allein. Jederzeit können Sie uns um Rat fragen, wenn irgendwelche Fragen bzgl. des Tieres aufkommen. Wir überzeugen uns dann bei einer Nachkontrolle, ob sich Ihr Schützling gut eingelebt hat und das Ziel, dem vermittelten Tier eine schöne und glückliche Zukunft zu bescheren, erreicht ist.

 

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Der Händler und Züchter verkauft seine Tiere, der Tierschutz vermittelt sie. Solch eine Vermittlung gestaltet sich wesentlich komplizierter als ein Tierkauf, bei dem man gegen Bargeld das Tier seiner Wahl einfach mit nach Hause nehmen kann. Hier steht nicht der finanzielle Gewinn im Vordergrund, sondern das Wohlergehen des Tieres. Es werden Neubesitzer gesucht, die die individuellen Bedürfnisse des Tieres befriedigen und es als vierbeinigen Lebenspartner schätzen und das fürs ganze Leben. Vor der Tierübernahme wird darum eine Platzvorkontrolle gemacht:

Die Wohnsituation wird in Augenschein genommen. Weit schwieriger gestaltet sich das Verantwortungsbewußtsein und die gefühlsmäßige Zuverlässigkeit zu prüfen. Außerdem bringt jeder Tierschützer seine eigene Lebenserfahrung mit ein, so dass sich manchmal ganz unterschiedliche Beurteilungskriterien ergeben.

Leider erleben viele abgewiesene Bewerber dieses Auswahlverfahren als persönliche Niederlage - was es eindeutig nicht ist. Der entscheidende Tierschützer ist einfach nur zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Fall Mensch und Tier nicht zusammenpassten, was nicht persönlich zu sehen sein sollte, sondern lediglich für das Wohl des Tieres und somit nicht auch zuletzt für das des Menschen ist.

 

TIEREN zu helfen ist unsere MOTIVATION - Ihre auch? Dann werden Sie Mitglied im Tierschutzverein Freising e. V. - Es gibt viel zu tun!