Informatives zum Schutz der Tiere

PM: Warnung vor gefärbten Eiern zu Ostern

Pressemeldung vom Deutschen Tierschutzbund: Warnung vor gefärbten Eiern zu Ostern!


Gekochte und gefärbte Eier sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Vielen Verbrauchern, die gefärbte Ostereier erwerben, ist dies nicht bewusst. Doch unter der Farbschicht können sich Käfigeier verbergen. Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern appelliert daher an die Verbraucher, nur gefärbte Eier, die explizit als Eier aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung gekennzeichnet sind, zu kaufen, oder Eier selbst zu färben. Vorsicht ist auch bei Lebensmitteln wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen geboten. Häufig sind darin ebenfalls Käfigeier enthalten.

Der Landesverband warnt auch vor Fertigprodukten, in denen jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet werden. Auch hier ist auf die entsprechende Kennzeichnung auf der Packung zu achten. Fehlen diese Hinweise, muss der Verbraucher davon ausgehen, dass es sich um Eier aus tierquälerischer Haltung handelt. „Wir brauchen dringend eine verpflichtende Kennzeichnung von allen Fertigprodukten entsprechend den Haltungssystemen der Legehennen", fordert Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern.

Denn auch in der neuen Käfighaltung, den Kleingruppenkäfigen sind wesentliche Grundbedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere eingeschränkt. Im Vergleich zum herkömmlichen Käfig, in dem die Hühner bisher nur eine ¾ DIN-A4-Seite an Platz hatten, sind es im neuen Käfigsystem nur knapp mehr als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können jedoch auch hier nicht gleichzeitig ruhen, artgemäß scharren, picken und sandbaden. Stattdessen sind die Hühner aufgrund Federpickens sowie Kannibalismus und der Haltung auf Drahtgitterböden einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Der Deutsche Tierschutzbund hat in umfangreichen Stellungnahmen an das Bundesverfassungsgericht die erheblichen Tierschutzprobleme dargestellt. Führende Wissenschaftler haben bestätigt, dass auch in den Kleingruppenkäfigen kein artgerechtes Verhalten möglich ist.

Und nun befürchtet der Deutsche Tierschutzbund, dass ab dem 1. April 2012 bei der Haltung von Legehennen auch noch ein Käfig-Flickenteppich in Deutschland droht, denn mit einer beispiellosen Blockadehaltung hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Umsetzung eines Bundesrats-Kompromiss vom 2. März zum Ende der Kleingruppen-Käfige verhindert. Dieser Entwurf der Länder Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sieht eine Übergangsfrist für Kleingruppenkäfige bis 2023 vor - statt wie von Aigner ursprünglich angedacht bis 2035. Mit vorgeschobenen verfassungsrechtlichen Bedenken stellt sich Aigner aktuell gegen den Entschluss. Die Folge der Nichtumsetzung wird ein rechtlicher Flickenteppich sein: Denn ab dem 1. April 2012 entscheidet jedes Bundesland selbst, wie lange die Kleingruppen-Käfige weiter bestehen dürfen. Bündnis 90/Die Grünen und der Deutsche Tierschutzbund protestierten gestern (29.03.2012) um 11 Uhr am Brandenburger Tor gegen diese unhaltbaren Zustände.

Hintergrund „Kleingruppen-Käfige"
Das Bundesverfassungsgericht (BVG) erklärte die Käfighaltung 1999 für verfassungswidrig, da sie nicht dem Gebot des Tierschutzgesetzes genügt. Auf Druck der Käfigbetreiber machte die CDU/CSU-/FDP-Bundesregierung und eine Bundesratsmehrheit das Verbot wieder rückgängig: 2006 trat eine geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in Kraft, nach der Hühnerkäfige weiterhin erlaubt blieben. 2007 legte die rheinland-pfälzische Landesregierung die Normenkontrollklage gegen die sogenannten Kleingruppenkäfige ein. Das Bundesverfassungsgericht hatte daraufhin die Verordnung für die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen 2010 für nichtig erklärt. Eine Neuregelung muss bis April 2012 gefunden werden. Die Struktur der Käfigsysteme bietet den Legehennen keine Möglichkeit, auch nur annähernd ihre artgerechten Verhaltensweisen auszuleben.

„Wir können diese Blockadepolitik von Frau Ministerin Aigner nicht einfach so hinnehmen,“ betont Nicole Brühl. „Im schlimmsten Fall würde das heißen, dass die qualvolle Hühnerhaltung noch mehr als zwanzig Jahre bestehen würde und das können wir auf keinen Fall zulassen!“eben. Damit hat man die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier geschlagen.

 

Das tut Hunden und Katzen gar nicht gut -

TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter

Hattersheim, 04.03.2011 (profact) – Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt – wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind für Hunde giftig. „Schon eine mittelgroße Zwiebel oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft schädigen, bis hin zum Nierenversagen“, warnt Dr. med. vet. Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen aus. Das US-amerikanische „Animal Poisons Control Center“ (ASPCA) und das britische Institut „Veterinary Poisons Information“ haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232 Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das wäre bei einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.

Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt geworden. „Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern bereits bei einer Tafel Zartbitterschokolade“, erklärt Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch. Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende fast immer tödlich.

Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer, was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für sie die gleichen Gefahrenquellen wie für Hunde. Zwiebeln und Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade, Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen. Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften. Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben: Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!


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Welpenhandel – nein Danke!

TASSO-Newsletter

Welpenhandel – nein Danke!
Tierschutzorganisationen fordern jetzt gesetzliches Verbot
Historische Chance nicht verpassen!

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Ein Hund zum Schnäppchenpreis ohne Rücksicht auf seine Gesundheit: Das
muss jetzt auch gesetzlich verboten werden, fordern die
Tierschutzorganisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Europäischer
Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und TASSO e.V.


Im Rahmen ihrer großangelegten Kampagne "Wühltischwelpen - nein Danke!"
haben sie eine Online-Petition beim Deutschen Bundestag gegen den
unseriösen, gewinnorientierten Handel mit Hundewelpen eingereicht. Handel
ist dabei das An- und Verkaufen von Hunden mit dem Ziel der
Gewinnmaximierung. Es geht bei der Petition nicht um seriöse Züchter. Bis
zum 25. November 2010 werden 50.000 Unterschriften benötigt. Wenn diese
50.000 Stimmen zusammenkommen, wird der Antrag im Petitionsausschuss des
Bundestages angehört. Eine historische Chance, das unsägliche Leid der
Hundewelpen zu beenden und den unseriösen Vermehrern das Handwerk zu legen!

Die drei Tierschutzorganisationen bitten daher alle Tierfreunde, die
Resolution zu unterzeichnen, auch wenn das Anmeldeverfahren auf der Seite
des Deutschen Bundestages ein paar Minuten Zeit kostet. Ziel muss es sein,
dass ein Hund nicht länger wie eine Ware behandelt wird.


Das skrupellose Geschäft mit dem unseriösen Hundehandel erreicht
inzwischen Gewinnspannen wie der Zigaretten- oder Drogenschmuggel.
Schätzungsweise 500.000 Hundewelpen werden jährlich nach Deutschland
transportiert und gutgläubigen Käufern in Zeitungsanzeigen und besonders im
Internet zu Dumpingpreisen angeboten. Überwiegend in Pappkartons oder aus
dem Kofferraum, auf Parkplätzen, Tankstellen und Wochenmärkten, werden die
Welpen aus Osteuropa zum Schnäppchenpreis angeboten.


Die Welpen sind oft nur wenige Wochen alt, viel zu früh von der Mutter
getrennt, halb verhungert, häufig krank und ohne die notwendigen Impfungen.
Die Folgen sind dann horrende Tierarztrechnungen, um den Hund zu retten.
Geltendes Tierschutzrecht und tierseuchenrechtliche Bestimmungen sind den
skrupellosen Händlern dabei vollkommen egal. Die Einschleppung gefährlicher
Seuchen, wie beispielsweise Parvovirose, Staupe oder Herzwürmer nehmen sie
billigend in Kauf.


Bitte unterzeichnen Sie gemeinsam mit allen Tierfreunden bis zum 25.
November 2010 die Resolution:

 

Betrug mit vermissten Tieren

Suchanzeigen immer ohne private Telefonnummer!

Wenn das eigene Tier wegläuft, beginnt eine hoch emotionale Zeit voller Angst und Sorge um den geliebten Vierbeiner. Betrüger wissen, dass sie nun ein leichtes Spiel mit dem Leid anderer Menschen haben.
So muss TASSO aktuell zum wiederholten Mal ausdrücklich davor warnen, bei der Suche nach dem eigenen vermissten Tier keinen Anrufern Vertrauen zu schenken, die im Gegenzug Geld verlangen. Im schlimmsten Fall ist das Geld weg, das Tier wird man nie zu Gesicht bekommen, weil es gar nicht im Besitz der Betrüger ist.

Tipp Nummer 1: Ein echter Tierfreund hilft unentgeltlich.
Tipp Nummer 2: Keine privaten Telefonnummern im Internet veröffentlichen. Das Internet wird von Betrügern regelrecht danach abgesucht.
Tipp Nummer 3: Bei der Suche nach dem vermissten Tier immer besser zusätzlich auch auf die 27-jährige Erfahrung von TASSO vertrauen.


Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass man mit der Veröffentlichung der Chip- oder Tätowierungsnummer automatisch auch private Daten preisgeben würde. Die Nummern dienen aber lediglich der Zuordnung zu den Tier- und Halterdaten, die in einer Datenbank hinterlegt sind. Das einzig wirklich Gefährliche ist die Veröffentlichung einer privaten Telefonnummer. Bitte wenden Sie sich bei zusätzlichen Fragen an das TASSO-Team: 06190.937300
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
Email: info@tasso.net - Website: www.tasso.net
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Unseriöser Welpenhandel: So können Sie helfen!

Aktion: Wühltischwelpen - nein Danke!
Tierschützer machen gegen unseriösen Welpenhandel mobil


Der Handel mit unschuldigen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und zu einem Bruchteil des martküblichen Preises auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Mitleid, Unwissenheit und Schleuderpreise sind die drei Gründe, warum sich jemand dazu hinreißen lässt, ein Tier zu weit unter dem üblichen Preis zu kaufen.
Leider ist Deutschland innerhalb Europas das Hauptabnehmerland für den Hundehandel. Mit jedem Welpen, der gekauft wird, wird das Geschäft mit dem Leid der Tiere erst richtig angeheizt. Fast immer zeigt der Hund dann schon wenige Wochen nach dem Kauf die ersten Krankheitssymptome oder wird verhaltensauffällig. Oft überlebt er keine 12 Monate.
TASSO, der ETN und der bmt haben die Aktion "Wühltischwelpen – nein Danke!" ins Leben gerufen, an der sich jeder Tierfreund beteiligen sollte. Denn nur wenn potentielle Käufer über das Ausmaß des unseriösen, grausamen Hundehandels aufgeklärt sind, geht die Nachfrage zurück. Und wo keine Nachfrage herrscht, gibt es auch kein Angebot.

Unter www.tasso.net können Sie Folgendes tun:
Fordern Sie unsere kostenlosen Aufklärungskarten zum Verteilen an andere Hundefreunde an.
Machen Sie sich selbst ein Bild von der Grausamkeit und sehen Sie sich auf der TASSO-Seite den Film des ETN zum Thema an.
Berichten Sie uns, wenn Sie betroffen sind.
Holen Sie sich Tipps, wenn Sie rechtlich gegen unseriösen Welpenhandel vorgehen möchten.
Lesen Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz das Positionspapier von TASSO, ETN und bmt auf der TASSO-Homepage durch, wenn Sie planen, sich einen Hund zu kaufen. Unseriöse Händler gibt es auch im Internet.


TASSO e.V.
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TASSO gibt Tipps für die kalte Jahreszeit

Auch Hunde, Katzen, Vögel, Hamster und Meerschweinchen können sich erkälten – TASSO gibt Tipps für die kalte Jahreszeit


Selbst wenn es draußen stürmt und schneit: Hunde brauchen täglich ihren Spaziergang an der frischen Luft. Denn nur dann bleiben ihre Abwehrkräfte intakt. Große, starke Hunde mit dichtem Fell sind natürlich weniger empfindlich als kleine, zarte Wesen. Bei besonders harschen Temperaturen und heftigem Regen oder Schneefall sollen diese vor allem nicht zu lange untätig herumstehen, das vergrößert die Erkältungsgefahr. Ist der Hund so richtig durchnässt, sorgt zu Hause ein auf der Heizung angewärmtes Handtuch für Abhilfe. Damit wird er kräftig abgerubbelt. Problematisch sind aber immer die Pfoten. Streusalz und Splitt können Verletzungen verursachen und zu Entzündungen führen. Als Schutz haben sich fetthaltige Cremes bewährt, viele Hundebesitzer schwören auch auf das Einreiben mit Hirschtalg.

Katzen mit Freigang mögen zwar weder Regen noch Schnee, Kälte macht ihnen aber nicht viel aus. Man sollte sie vor die Tür lassen, so oft sie wollen. Wichtig ist aber ein schnell erreichbares warmes Plätzchen im Haus. Zugluft sollte aber immer vermieden werden, das Körbchen gehört also weder unter ein gekipptes Fenster noch auf einer Fensterbank.

Wellensittich & Co. verlassen zwar nicht das Haus, dennoch können auch sie unter der kalten Jahreszeit leider. Und zwar durch den veränderten Tag-Nacht-Rhythmus. Als Tropenbewohner sind sie auf gleich lange Tag- und Nachtphasen konditioniert. Eine Tageslichtlampe mit programmierbarem Schaltstecker kann für den Ausgleich der Winterdunkelheit sorgen.

Für Hamster und Meerschweinchen liegt die größte gesundheitliche Gefahr in der Zugluft. Sie erkälten sich sehr schnell und überstehen schwere Infektionen oftmals nicht. Zur Stärkung des Immunsystems sollten Meerschweinchen täglich 10 bis 30 mg Vitamin-C erhalten. Denn im Gegensatz zu anderen Säugetieren ist ihr Körper nicht in der Lage, dieses Vitamin zu synthetisieren.


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Neues Forum für Katzenschützer

Katzen 

Neues Forum für Katzenschützer!
Heidrun Ubrig moderiert ein Forum rund um das Thema Katzenschutzverordnung
www.katzenschutzverordnung.de.vu

a) Welcher Tierschutzverein bietet Kastrationsbeihilfen?
b) Welche Tierschutzvereine haben noch Aufnahmekapazitäten für Katzen?
c) In welchen Städten ist die Katzenkastration bereits Pflicht?
d) Gilt die Katzenschutzverordnung bundesweit?
e) Wann wird die Kennzeichnung zur Pflicht?
f) Wie kann effektiver Katzenschutz aussehen?
g) Was bedeutet die Übernahme von Verantwortung gegenüber einem Heimtier?
h) Was ist der Unterschied zwischen Wildtieren und Heimtieren?
i) Wer sind die Mitglieder des über 6.000 Mitglieder starken Vereins Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung (IG PRO KSVO)?
j.)Ist die Mitgliedschaft bei der IG PRO KSVO kostenpflichtig? Nein!
k) Welche Ziele verfolgt die bundesweite Initiative IG PRO KSVO?
l) Welchen Beitrag kann ich leisten?
m) Welchen Beitrag kann unser Verein leisten?
n) Bin ich Tierschützer oder Tierhändler?
o) Bin ich Tierfreund oder Tierschützer?
p) Welche Politiker zeigen sich für die Verbesserungsvorschläge offen?
q) Welche Städte denken bereits über Satzungsergänzungen nach?
r) Woher stammt die Aussage, dass sich das Heimtier Katze alleine artgerecht ernähren und unterbringen kann?
s) Ist mit der derzeitigen kommunalen Förderung Tierschutz möglich?
t.)Pro Katzenschutzverordnung?
u) Kontra Katzenschutzverordnung?
v) Wie kann effektiver Katzenschutz umgesetzt werden?
w) Welche Übergangsregelungen werden für eine Katzenschutzverordnung benötigt?
x)Wer hilft bei der Umsetzung?
y) Brauchen Katzen Schutz?
z) Reicht die derzeitige staatliche Förderung aus?
aa) Was können Tierhalter tun, um das Tierleid auf unseren Straßen einzudämmen?
ab) Gibt es bereits heute versteckte Tötungsstationen in Deutschland?
ac) Was zählt das Empfinden jeden einzelnen Heimtieres, was auf der Straße steht und auf menschliche Hilfe angewiesen ist?
ad) Hat die Politik ihr Staatsziel Tierschutz aus den Augen verloren?


Wir freuen uns über rege Beteiligung.

 

Artgerechte Igel-Hilfe

Was tun, wenn einem jetzt ein Igel über den Weg läuft?

Viele Jahre lang galt: Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen und zu Hause über den Winter bringen. Doch diese Fürsorge sei nicht mehr als artgerecht zu bezeichnen, betont Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.: „Igel sind viel robuster, als man gemeinhin denkt. Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.“

Derzeit sind noch viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein Fettpolster anzufressen. Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, gelingt ihnen dies auch. „Allerdings muss ein Igel wenigstens 600 Gramm wiegen, bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann“, erklärt McCreight. „Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gut gefüllt. Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.“

Macht das Stacheltier jedoch einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, sei erste Hilfe nötig: „Zum Füttern eignet sich am besten handwarmes Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken und ungewürztem Rührei“, empfiehlt der TASSO-Chef. Zum Trinken sollte frisches Wasser angeboten werden, auf keinen Fall Milch: „Daran können Igel zu Grunde gehen“, warnt McCreight. Für die weitere Versorgung kann sich der Finder an eine Igel-Station wenden, die dem Tier einen artgerechten Winterschlaf ermöglicht. „Einen Igel zu Hause überwintern zu lassen, erfordert viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen“, so McCreight. „Deshalb sollte man sich vorher informieren, beispielsweise beim Verein ‚Pro Igel‘, in dem sich Wissenschaftler, Tierärzte, Sachbuchautoren und Vorsitzende deutscher
Igelschutzvereine zusammengeschlossen haben.“
Die Web-Adresse des Vereins lautet www.pro-igel.de


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Ohne Kennzeichnung und Registrierung droht Gefahr

Haustiere, die weder gekennzeichnet noch registriert sind, laufen nicht nur Gefahr, im Verlustfall nicht mehr zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück gebracht werden zu können. Tierheime zögern in der Regel nicht lange, ein Fundtier, das nach einer gewissen Zeit keinem Halter zugeordnet werden kann, aus tierschützerischen Gründen kastrieren zu lassen. In der Nähe von Marburg entwischte vor kurzem ein Rassekater und blieb für eine Woche verschwunden. Das Tierheim Marburg ließ den Vierbeiner kastrieren. Die Besitzerin fordert jetzt Schadensersatz, weil sie, wie sie angibt, mit dem Tier züchten wollte. Der Tierschutzverein sieht die Versäumnisse dagegen bei der Halterin, die den Rassekater weder gechippt, tätowiert, noch als vermisst gemeldet habe, so die Oberhessische Presse. „Fast täglich hören wir, dass gerade Rassekatzen, die in der Regel keine Freigänger sind, von ihren Besitzern nicht registriert werden, weil sie ja angeblich nicht weglaufen.“, so Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister TASSO. „Die Realität sieht leider ganz anders aus. Doch ohne Registrierung hat das Tier so gut wie keine Chance, zurückvermittelt zu werden. Daher unser Appell an alle Tierhalter, unseren kostenlosen Registrierungs-Service in Anspruch zu nehmen.“, so McCreight weiter.

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Bei Anruf Abzocke

Presse-Mitteilung
Bei Anruf Abzocke
Betrüger suchen gezielt nach Telefonnummern in Vermisstenanzeigen
von Tieren und erschleichen sich Aktivierungscodes
von Online-Bezahlsystemen

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor betrügerischen Aktionen angeblicher Tierschutzorganisationen. Laut Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, erhielten derzeit zahlreiche Telefonbesitzer Anrufe aus Spanien, in denen nach einem per SMS auf das Handy übermittelten PIN-Code des Online-Bezahldienstes „Clickandbuy“ gefragt wird. Dieser Code würde beispielsweise für die Weiterleitung der Vermisstenanzeige an Tierheime benötigt, so die Behauptung. Tatsächlich aber dient der von „Clickandbuy“ gesendete Code ausschließlich zur Verifizierung der Anmeldung beim Bezahldienst. „Die Betrüger haben sich mit den Angaben aus der Vermisstenanzeige angemeldet, unter anderem auch mit der üblicherweise angegebenen Handy-Nummer“, mutmaßt McCreight. „Damit die Registrierung klappt und man per Mausklick weltweit einkaufen kann, muss man den von ‚Clickandbuy‘ per SMS zugesandten Bestätigungs-Code in ein Web-Formular eingeben. Damit soll die Authentizität der Anmeldung sichergestellt werden.“
Der TASSO-Chef empfiehlt: Wenn jemand am Telefon nach eindeutig vertraulichen Informationen wie PIN-Codes fragt, grundsätzlich auflegen. „Da auf die klassischen Phishing-Methoden per E-Mail kaum noch jemand hereinfällt, suchen sich die Betrüger neue Einnahmequellen“, meint McCreight. „Besitzer vermisster Tiere scheinen optimale Opfer zu sein. Schließlich würden viele alles tun, nur um ihren Liebling zurückzubekommen.“ Um Abzock-Versuchen vorzubeugen, sollten Vermisstenanzeigen niemals Name, Anschrift oder Telefonnummer enthalten, warnt der Tierschutzexperte. Viel besser sei es, die Suche TASSO zu überlassen. Die von dem Verein verbreiteten Suchanzeigen enthalten keinerlei Informationen, die auf den Besitzer des vermissten Tieres schließen lassen. Zudem ist dieser Service vollkommen kostenfrei.

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TASSO warnt: Schneckenkorn kann auch Hunde und ...

TASSO warnt: Schneckenkorn kann auch Hunde und Katzen töten

Herbstzeit ist Schneckenzeit. Viele Gartenbesitzer bekämpfen die schleimigen Kriecher jetzt mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen.

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., berichtet von einer Frau, die ihre Katze bei TASSO als vermisst gemeldet hatte: "Drei Tage später rief die Frau wieder an und erzählte, sie hätte ihre Katze gefunden, tot hinter der Heizung im Keller." Eine Untersuchung beim Tierarzt habe ergeben, dass die Katze vermutlich an Schneckenkorn verendet ist. "Die typischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Lähmungen sind bei Hunden viel leichter zu erkennen als bei Katzen. Die ziehen sich in solchen Fällen in abgelegene Winkel zurück", weiß McCreight. Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: "Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonstwie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich."

Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. "Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben.

McCreight empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. "Obwohl es verlockend klingt, sollte man aber keine indischen Laufenten zur Schneckenvertilgung anmieten", sagt der TASSO-Chef. „In letzter Zeit häufen sich Internet-Angebote zu dieser Möglichkeit." Die Enten hätten zwar eine ausgesprochene Vorliebe für Schnecken, würden aber das biologische Gleichgewicht des Gartens durcheinander bringen, sagt McCreight und beruft sich dabei auf Björn Clauss, einen Spezialisten für Laufenten aus dem oberbayrischen Soyen. Zudem sei das Mieten von Haustieren, die sich ständig an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, nicht artgerecht.


TASSO e.V.
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Gedankenaustausch für Hundefreunde

Seit einem Jahr erfolgreicher
Gedankenaustausch für Hundefreunde:

www.HalloHund.de
Hier dreht sich einfach alles rund um den Hund. Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Sport und Fitness sowie Recht. Hier findet man auch Antworten auf so ziemlich alle Fragen. Interessant ist die Kopplung von redaktionellen Fachbeiträgen und einem regen Austausch der Hundebesitzer untereinander im Forum. So kann sich der Leser umfassend zu einem Thema informieren und Erfahrungen mit anderen Hundehaltern austauschen. Inzwischen sind 30.000 Menschen mit ihrem Vierbeiner dort registriert. HalloHund besticht durch Neutralität in der redaktionellen Berichterstattung und Emotionalität in den Forenbeiträgen. „Eine gelungene Mischung, hilfreich, warmherzig und amüsant “, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V. „Wir freuen uns besonders, dass in diesem Forum immer wieder das Thema Schutz und Sicherheit in allen Ausprägungen im Vordergrund steht.“ HalloHund greift zum Beispiel den Gedanken der vorsorglichen Registrierung von Hunden immer wieder auf und weist auf die Wichtigkeit hin. In einem aktuellen Interview zwischen der Tierärztin Frau Dr. Zohni und TASSO werden die Unterschiede zwischen Chippung und Tätowierung erläutert. Das Interview finden Sie unter:

www.hallohund.de/hunde-welt/wohnen-leben/148800/chippen-oder-taetowieren. Im Serviceteil www.hallohund.de/hunde-welt/wohnen-leben/148791/warum-eine-einzigartige-kennzeichnung-so-wichtig-ist findet der Leser noch mal alles rund um die Kennzeichnung und vorsorgliche Registrierung.


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Keine lebenden Urlaubsmitbringsel!

12.12.2008 - Aparo 

Angesichts der vielen streunenden Hunde vor allem in südlichen und südöstlichen Urlaubsländern entdeckt so mancher seine Tierliebe. Mit dem Ergebnis, dass man sich von dem Vierbeiner nicht mehr trennen mag. Der Hund wird also in eine Transportbox gepackt und nach Deutschland "importiert".

Dagegen sei prinzipiell auch nichts einzuwenden, meint Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO, gibt aber zu bedenken, dass sich kaum ein Tierfreund der dann auf ihn zukommenden bürokratischen Hürden bewusst ist.
Sinnvoller wäre es, den Hund am Urlaubsort zu lassen und beispielsweise die örtlichen Tierschutzorganisationen zu unterstützen. McCreight: "In vielen Feriengebieten haben sich Tierfreunde organisiert, um das Problem
streunender Hunde in den Griff zu bekommen, und zwar in erster Linie durch Kastration. Dadurch wird das bisher ungebremste Wachstum der Population wirkungsvoll eingedämmt." Als Beispiel nennt der TASSO-Chef den "Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V." (bmt), der vor allem in Osteuropa entsprechende Projekte gestartet hat.

Wer dennoch nach dem Urlaub einen Hund verwöhnen möchte, sollte sich laut McCreight in einem Tierheim umsehen: "Die wissen derzeit nicht mehr, wohin mit den Tieren. Es mangelt sowohl an Unterbringungsmöglichkeiten als auch an Geld für die Verpflegung. Schuld daran trägt wohl auch die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation bei vielen Haustierbesitzern." Nicht zuletzt könne man bei einem Hund aus dem Tierheim auch sicher sein, dass dieser gesund ist und die notwendigen Impfungen
erhalten hat.

TASSO e.V.

 

WASSERSCHILDKRÖTEN

WASSERSCHILDKRÖTEN Es ist erschreckend, wie viele Wasserschildkröten in letzter Zeit bei uns abgegeben werden. Es handelt sich um Fundtiere und auch Abgabetiere. Ich glaube, die Leute haben keine Ahnung, was es mit dem Erwerb dieser Tiere auf sich hat. Vielleicht kann man im Vorfeld schon etwas verändern.

 

Viele Arten der Wasserschildkröten sind bei uns in Deutschland gar nicht zu kaufen und doch werden sie immer wieder aufgefunden. Sie werden oftmals im Ausland (Italien, Spanien, ehem. Jugoslawien) billig und ganz winzig auf Märkten gekauft und mitgenommen. Sie sehen ja sooo süß aus. Etwa so groß wie ein 2 Euro Stück. In ein paar Jahren, wenn sie ausgewachsen sind, können sie eine Panzerlänge von ca. 25 bis 30 cm aufweisen!!! Außerdem sind 60 Jahre Lebenszeit oder noch älter möglich. Es sind sozusagen "Mehrgenerationen-Tiere".

Das sollte jedem klar sein, der diese Tiere in ein kleines Aquarium setzt. Jede dieser Krötis hat also mehrere "Pflegeplätze". Ab einem bestimmten Alter ist es "Tierquälerei" sie in einem Aquarium zu halten. Eine Schildkröte (und ihr Panzer) braucht Sonnenlicht, also Vitamin D, um sich gesund zu entwickeln. Ein Aquariumlicht kann das nicht ersetzen.

Bei uns sammeln sich die "ausgemusterten" Tiere mit kranken Panzern (Dellen, Löchern, Panzerfraß und sogar Pilz). Manchmal sind sie nicht mehr zu retten……………

Wer sich dennoch für eine Wasserschildkröte als "Haustier" entscheidet, braucht unbedingt einen Gartenteich mit entsprechender Größe mit einer sehr guten Filterpumpe. Die Tiere geben, weil sie gute Fresser sind, viel Kot von sich, so dass der Teich ohne Filter fast nicht zu betreiben ist. Man müsste sehr oft das Wasser wechseln und den Teich auswaschen.

Der Teich kann die Krötis aber auch nur im Sommer beheimaten. Spätestens vom Oktober bis April müssen sie ins Haus, da sie den Winter draußen nicht überleben. (Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen). Die großen Tiere schlafen im Keller. Die Kleinen versucht man in einen kürzeren Winterschlaf zu setzen oder man füttert sie über den Winter.

Man kann den Tieren viel Leid ersparen, wenn man sie dort lässt wo sie hingehören. Sie sind in den warmen Ländern, z. B. in Florida bestens aufgehoben.
Um sie bei uns artgerecht zu halten bedarf es eines großen Aufwands.

Wir Schildkrötenliebhaber tun das gerne für die liebenswerten (armen) Tiere……….weil es uns Freude macht……………..

Aber bitte lassen sie die Wasserschildkröten, wenn sie nicht ein großer Liebhaber der Tiere sind, dort wo sie hingehören, in warme, südliche Länder.

Schildkröten leiden leise…………………


Bericht von A. Holzner
Informationen und weitere Auskünfte über die Haltung von Wasserschildkröten erhalten sie beim Tierschutzverein Freising e.V., Fachbereich Kleintiere, Vögel, Exoten

 

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